
In Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) hat am Samstag, dem 18. April 2026 die 76. Superintendentialversammlung stattgefunden. Dabei standen unter anderem finanzielle Fragen, strukturelle Weiterentwicklungen und Personalthemen im Mittelpunkt. Erstmals nahm die evangelische Bischöfin Cornelia Richter daran teil.
Etwa 70 Vertreterinnen und Vertreter der 29 evangelischen Pfarrgemeinden im Burgenland nahmen an der Superintendentialversammlung in Kobersdorf teil. Ein Schwerpunkt dabei lag auf der Weiterentwicklung kirchlicher Strukturen in den Gemeinden. Nachwuchsfragen und die finanzielle Situation seien nicht einfach, so der burgenländische Superintendent Robert Jonischkeit. „Wir sind keine größer werdende Kirche, wir werden weniger, auch im Burgenland. Und darauf muss man natürlich auch reagieren. Und die Gemeinden, glaube ich, erkennen auf gute Art und Weise, wie man in einer Region zusammenarbeiten und kooperieren kann, dass daraus auch was Gutes wächst und entsteht.“
„Die evangelische Kirche ist wie alle Teile der Gesellschaft Teil einer modernen Gesellschaft, und das heißt, es verändert sich dauernd sehr viel und sehr schnell. Und man muss schauen, wie man ein Traditionsunternehmen wie die Kirche auf diese modernen Veränderungen einstellt“, ergänzt Richter. „Das beginnt bei der Art, wie Gemeinden ausschauen. Das beginnt dabei, wie wir kommunizieren, wie wir also unsere Botschaft unter die Leute bringen, und auch, wie wir uns aufstellen im Blick auf Kooperationen, neue Formen der Zusammenarbeit, die es so vielleicht bisher noch nicht gegeben hat“, so die evangelische Bischöfin.
(entnommen aus: red, burgenland.ORF.at)
Im Gottesdienst zu Beginn der Veranstaltung wurde Pfr. Mag. Andreas Hankemeier von seinem Dienst als Lektorenleiter entpflichtet. Ihm folgt in dieser Funktion Pfr. Mag. Carsten Merker-Bojarra nach. Er wurde von Superintendent Dr. Robert Jonischkeit angelobt.
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