24.12.2021 – Christvesper

Man nehme…acht hochmotivierte Konfirmand:innen, einen Militärlektor im Unruhestand, Trompeter und Organisten – und mache daraus eine stimmungsvolle Christvesper, wie wir sie am Heiligen Abend in der Evangelischen Kirche Neuhaus erleben durften.

Das Krippenspiel der Konfirmand:innen wurde durch den Wechsel von Passagen aus dem Weihnachtsevangelium nach Lukas und heutigen Zwischenfragen und Überlegungen dazu bestimmt. Spontaner Applaus der Anwesenden war Dank für das eindrucksvolle Spiel.

Die Pfarrgemeinde schuldet den Konfirmand:innen für die spontane Zusage zum Mitmachen, Lektor Siegfried Wolf, sowie Alfred Braunstein (Trompeter) und Bernd Braunstein (Organist) Dank und Anerkennung für die gelungene und beeindruckende Gestaltung.

Frohe und gesegnete Weihnachten!

19.12.2021 – Gottesdienst mit Oliver Könitz

Vier Kerzen brennen heute auf unserem Adventkranz, alle Konfirmandinnen und Konfirmanden waren im Gottesdienst und unterstützten Diözesan-Jugendreferent Diakon Oliver Könitz sehr erfolgreich bei der Gestaltung des Gottesdienstes zum vierten Adventsonntag! Und auch der Christbaum war bereits in seiner ganzen Pracht (allerdings ohne brennende Kerzen) zu bewundern. Vielen Dank an die Spenderin des Baums, Frau Emmi Zieger und alle, die ihn in die Kirche gebracht und so schön dekoriert haben!

Hier die Bilder dazu:

12.12.2021 -Besuch des Diözesan-Kantors Dr. Christiaan van de Woestijne

MMag. Dr. Christiaan van de Woestijne, der neue Diözesan-Kantor des Burgenlandes

3. Adventsonntag – Gaudete – in der evangelischen Kirche Neuhaus. Und was für eine Freude wir hatten: Pfr. MMag. Richárd Kádas feierte mit uns den Gottesdienst, der neue Diözesan-Kantor, MMag. Dr. Christiaan van de Woestijne spielte die Orgel und im Anschluss gab’s zum besseren Kennenlernen einen spontanen „Kirchenkaffee im Kirchencafé“. Schön war’s!

Hier geht’s zur Fotogalerie:

08.12.2021 – Adventandacht

Mit Lektorin Dagmar Neubauer-Gülly durften wir am 8. Dezember in der evangelischen Kirche in Neuhaus eine stimmungsvolle, Mut machende Adventandacht feiern. Besonders aufbauend in schweren Zeiten wie diesen, mitten im vierten Lockdown! Mit dabei die „Singgruppe Mühlgraben plus“, Marianne Tatzgern mit ihrer Ziehharmonika und Othmar Neubauer an der Orgel. Weiters eine Lesung von Sigrid Joham mit dem Titel „Winzige Lagerfeuer“, über die Bedeutung von Kerzenlicht für uns Menschen. Lektorin Neubauer-Gülly hatte des Weiteren einen „Segensbaum“ mitgebracht, von dem sich jeder Besucher beim Ausgang einen Segen pflücken konnte. Was für eine schöne Andachtsstunde mitten im Advent: Gott will kommen. Willkommen, Gott!

Geistlich stand die Andacht unter dem Bibelwort aus dem Buch der Weisheit 11, 24-26: „Denn du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was du gemacht hast. Denn du hast ja nichts bereitet, gegen das du Hass gehabt hättest. Wie könnte etwas bleiben, wenn du nicht wolltest? Oder wie könnte erhalten werden, was du nicht gerufen hättest? Du schonst aber alles, denn es ist dein, Herr, du Liebhaber des Lebens.“

Winzige Lagerfeuer

Kerzen sind eine außergewöhnliche Beleuchtung. Man könnte sagen: wir haben sie nicht mehr nötig und gerade deshalb brauchen wir sie. Das ist eigentlich schon der Fall seit der Erfindung der Glühbirne Ende des 19. Jahrhunderts. Kerzen sind heute keine Erhellungsinstrumente mehr, sondern vielmehr Bedeutungsträger, Symbole. Und es gibt nichts, was sie vollständig ersetzen kann. Denn das Licht, das sie erzeugen, hat ein sehr charakteristisches Farbspektrum: sehr wenige Blauanteile, hohe Rotanteile. Diese wärmere Lichtfarbe wirkt wie ein Beruhigungstee. Sie signalisiert uns: Zeit zum Ausruhen. Das leichte Flackern der Flamme, der Geruch des verbrannten Wachses und vor allem auch die Infrarotstrahlung, also die Wärme, die eine Kerze erzeugt, schaffen ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. In eine Kerzenflamme können wir schauen, ohne geblendet zu werden. Untersuchungen belegen, dass Licht wie das von Kerzen zur Kreativität anregt und zum Austausch mit anderen Menschen. Je wärmer und gedimmter das Licht, desto wahrscheinlicher, dass Gespräche mit gegenseitigem Vertrauen entstehen. Letztlich sind Kerzen wie winzige Lagerfeuer, um die wir uns gerne versammeln und Geschichten lauschen. Das Licht einer Flamme symbolisiert schon immer Schutz und Sicherheit. Im Kerzenlicht fällt es uns leichter, diese Mischung hinzubekommen, die in diesen Zeiten so viele brauchen: die Erinnerung an leichtere Tage und die Hoffnung auf Besserung.